• Andrea Gigauri

"Ist mein Kind hochsensibel?"

Aktualisiert: 3. Feb 2020


Das Thema Hochsensibilität wird immer bekannter und mittlerweile frage ich mich, wo der Unterschied zwischen Hochsensibilität und "ganz normaler" Introversion und Schüchternheit liegt.


Introvertierte Kinder = hochsensible Kinder?

Introvertierte und hochsensible Kinder haben eins gemein: ein sensibles Nervensystem, wodurch sie wesentlich intensivere Wahrnehmungen über ihre fünf Körpersinne aufnehmen verglichen mit normalsensiblen Kindern.

Als hätte sie einen sechsten Sinn, können dagegen hochsensible Kinder Stimmungen anderer Menschen intensiver empfinden und haben einen intensiveren Kontakt zu ihrem Bauchgefühl. Dadurch sind sie schnell überfordert und benötigen viel Zeit alleine, um die eigene Energie wieder zu stärken.


Merkmale hochsensibler Kinder

Hier kannst du nun einige Merkmale von hochsensiblen Kindern nachlesen, und je nachdem wie viele Punkte auf dein Kind zutreffen, könnte weiterführende Literatur nützlich sein:


  • Dein Kind ist sehr empfindlich, "hat kein dickes Fell", und Streitigkeiten sowie Disharmonie gehen ihm sehr nah. Entsprechend durchsetzungsschwach in schwierigen Situationen verhält es sich. Geht es einmal lauter zu, ist es stressig oder hat jemand aus der Familie schlechte Laune, nimmt ein hochsensibles Kind es schnell persönlich und ist sehr betroffen.

  • Nach der Schule, oder Freizeitbeschäftigung mit Anderen, hat dein Kind ein erhöhtes Bedürfnis nach Ruhe und zieht sich zurück. Besonders ruhige, kreative Tätigkeiten mag dein Kind sehr.

  • Nach stressigen Phasen oder aufwühlenden Erlebnissen erkrankt dein Kind häufig an psychosomatischen Krankheiten wie Erkältungen, Hautkrankheiten, Kopfweh, Bauchschmerzen oder Übelkeit. Auch Schlafprobleme sind öfter ein Thema.

  • Dein Kind ist sehr einfühlsam, kann sich gut in andere hineinversetzen und leidet dadurch auch sehr schnell mit. Es nimmt sehr viele Eindrücke war, leidet dadurch auch oft an einer Reizüberflutung, die sich in Konzentrationsschwierigkeiten äußert.

  • Bereits leichte Veränderungen sind eine Herausforderung für den Kind. Alles Neue wird nur zögernd angenommen, und bis dahin zieht sich dein Kind noch mehr zurück. Erst mit der Zeit wird wieder Vertrauen aufgebaut.

Weitere Merkmale zu hochsensiblen Kindern findest du unter:

https://www.zart-stark.de/2016/12/05/wie-erkenne-ich-ob-mein-kind-hochsensibel-ist/


Mein Tipp an dieser Stelle:

Wenn du mal eine/n Leih-Oma- oder –Opa als Kinderbetreuer über www.silversitting.com buchst, solltest du diesen vorab mit deinem Kind vertraut machen und schauen ob es passt. Versuche auch möglichst wenig die Kinderbetreuer zu wechseln.



Alles Liebe,

deine Andrea vom SilverSitting-Team


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